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Im Rahmen des Projektes Karpatendeutsche-Mundarten werden hier Dialektwörterbücher vorgestellt. Derzeit liegt das Mantakische Wörterbuch von Georg Gedeon online vor |
| Erläuterungen zum Online-Wörterbuch von Georg Gedeon | |||
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| Gáász f -n pl [gɒ:s] Geiß {} gebräuchlich war →Zieg Gáászl f -n pl [gɒ:sl] Geißel {} bairisch. Peitsche war ungebräuchlich. Gáát m -a pl [gɒ:t] Schleuse {} aus [2], ung. gát Wehr Gááwa m [gɒ:vɑ] Geifer {} herausfließender Speichel. →gááwan gááwan [gɒ:vɑn] geifern {} Speichel aus dem Mund fließen lassen. Da Gááwa rennt ra aus en Maul Der Speichel rinnt ihr aus dem Mund. fränkisch gaafern gaffen [gafǝn] gaffen {} gáhnan [gɒ:nan] gähnen {} Galgn m - pl [galn] Galgen {} Gall f [gal] Galle {} Gallnplós f [galnplʊ:s] Gallenblase {} Galoschen pl [gaʹloʃǝn] Galoschen {} Überschuhe zum Schutz der guten Schuhe Gambat m [gambat] Campher, Kampfer {} aus dem Kampferbaum (Cinnamomum camphora) gewonnener muskelentspannend wirkender medizinischer Wirkstoff Gang m Gäng pl [gaƞ] Gang {} Ganshaut f [ganshaot] Gänsehaut {} ganst [ganst] gleich, sogleich, sofort {} Gantna m - pl [gantnɑ] 1 überdachter Gang entlang des Hauses {} aus [2], vgl. →Grédl, bairisch Gred. 2 Hilfsmittel zum Aufschichten von Holzklötzen {} von Agi Garage f -en pl [gɑʹra:ʃ gɑʹra:ʒǝn] Garage {} frz. Garnisón f -en pl [garniʹzʊ: ̃] Garnison {} frz. Gás n -a pl [gɒ:s] Gas {plyn} Gass f -en pl Gässl dim [gas] Gasse {} mit 'en da Gass' war i. d. R. die Stößer Gasse gemeint Gast n Gest pl [gast] Gast {} Gasthaus n [gasthaos] Gasthaus {} gastiën [gasʹtiǝn] bewirten {} Gatchenk f - pl [gaťeƞk] Unterhose {gať} slow. Gatta n - pl [gatɑ] Gatter {} Das Säge-Gatter im Sägewerk Gattenk f Gattengen pl [gateƞk] Gattung {} Gautsch m - pl [gaotʃ] Couch f {gouč} für dieses Möbelstück war auch →Diwan gebräuchlich. gauzen [gaotsǝn] bellen {} ge- [gǝ] ge {} Vorsilbe Geaba m [géɑbɑ] Gerber {} geabn [géɑm] gerben {} gean hobn [géɑn ho:m] gern haben {} gean libba, auch geana, en libbasten, auch en geanasten [géɑn géɑnɑ] gern, lieber, am liebsten {} Geatl n [géɑtl] Gärtchen {} Geatna m [géɑ`nɑ] Gärtner {} géba [géba] gehen wir {} Gebalt f [gǝʹbalt] Gewalt {} Geband n Gebända pl [gǝʹband] Gewand {} Gebässa n - pl [gǝʹbɛsɑ] Gewässer {} Gebea n -ra pl [gǝʼbéɑ] Gewehr {} Gebéchs n - pl [gǝʹbéks] Gewächs {} gebéhn, gebéhnst, ho gebéhnt [gǝʹbé: ̃] gewöhnen {} Gebeih n [gǝʹbai] Geweih {} Gebelb n -a pl [gǝʹbelb] Laden, Geschäft {} Gebenn m [gǝʹben] Gewinn {} gebräuchlicher →Gebenst gebennen, gebennst, ho gebonnen [gǝʹbenǝn] gewinnen {} Gebenst m [gǝʹbenst] Gewinn {} gebest [gǝʹbe:st] gewesen {} Gebicht n -a pl [gǝʹbiçt] Gewicht {} gebiis [gǝʼbi:s] gewiss {} Gebissen n [gǝʹbisǝn] Gewissen {} Gebisting n [gǝʹbistiƞ] Verlobung {} von 'Gewissmachen', aus [3]. Von Walter Bistika: Kbistling. lt. Agi →Valóbung Gebitta n - pl [gǝʹbitɑ] Gewitter {} gebn, geist, ho gebn. Imp.: gi oder gea, gebts [ge:m] geben {} gira gib ihr, girom gib ihm, Acht gebn Acht geben, gi Acht gib Acht, Beiba gebts Acht Frauen gebt Acht, Ich bea da deine gebn Du kriegst gleich eine Tracht Prügel. Gebóhnheit f -n pl [gǝʹbʊ: ̃hait] Gewohnheit {} gebőhnlich [gǝʹbø: ̃liç] gewöhnlich {} Gebölb n [gǝʹbølb] Gewölbe, Stalldecke {klenba} Gebősch n -a pl [gǝʼbøʃ] Gebüsch {krovie} Gebüez n -a pl [gǝʼbüets] Gewürz {} Gedankn m - pl [gǝdaƞ`n] Gedanke {} Gedeam n -a pl [gǝʼdéɑmɑ] Gedärm, Därme {} auch →Deama Gedéchtnes n [gǝʼdéçtnǝs] Gedächtnis {} gedeihn [gǝʼdai ̃] gedeihen {} gedenken [gǝʼdeƞ`n] gedenken, an etwas denken {} Gedeon [ge:dǝo:n] Gedeon {} Nachname. Der häufigste Nachname in Metzenseifen. Frühere Formen: Gedohn, Gedón, Gedon. auch Vorname, siehe wikipedia Gedold f [gǝʼdold] Geduld {} gedöldeg, gedöleg [gǝʼdœldek, gǝʼdœlek]] geduldig {} ongedöldeg ungeduldig gedönst [gǝʼdœnst] gedünstet {} gedönsta Físch gedóólt [gǝʼdʊ:lt] geduldet {} Gedurra n [gǝʼdurɑ] Gedonner, Getrommel {} geeat [gǝʹéat] geehrt {} geel [ge:l] gelb {} Gefängnes n -a pl [gǝʹfeƞnes] Gefängnis {} gefealich [gǝʹféɑliç] gefährlich {} Gefész n -a pl [gǝʹfé:s] Gefäß {} Gefieda n [gǝʹfi:iɑ] Gefieder {} Geflügl n [gǝʹfly:gl] Geflügel {} Gefoa f -n pl [gǝʹfʊɑ] Gefahr {} Gefries n -a pl [gǝʹfri:s] Gesicht, Fresse {} bair. Gefriss. Dea macht a Gefries abi … Der macht ein Gesicht wie … Gegitta n - pl [[gǝʹgitɑ] Gitter {} auch →Gitta Geheimnes n -a pl [gǝʹhaimnes] Geheimnis {} Gehiën n [gǝʹhiǝn] Gehirn, Hirn {} Hirn war ungebräuchlich. Du host je ka Gehiën Du hast ja kein Hirn. géhn, géhst, sei gangen. Konj.: ich ginget. Imp.: géh, géhts [gé: ̃, gangǝn] gehen {} Loss se géhn, se es je töacht Lass sie, sie ist ja verrückt. Gehöa n [gǝʹhøɑ] Gehör {} gehöan [gǝʹhøan] gehören {} gehöareg [gǝʹhøarek] gehörig {} i. S. v. mächtig, viel, ursprgl. Gott gehörig Gehoda n, Gehodabak n [gǝʼho:dɑ] Gehader {} Streiterei Gehölf m -n pl [gǝʹhœlf] Gehilfe {} Gehönd n -a pl [gǝʼhœnt] großer Hund, Ungeheuer {} wörtlich 'Gehünd'. A vareckt Gehönd ein verreckter großer Hund Gehöra n [gǝʹhœ:rɑ] lautes Gerede, Geschrei {} →höran, hadern Géhsteig m - pl [gé:ʃtaik] Gehsteig {} Geig n Geign pl [gaig gaiƞ] Geige {} geign [gaiƞ] geigen {} Gejóóma n [gǝʼiʊ:mɑ] Gejammer {} Gekeaschl n [gǝʼkéɑʃl] Kehricht {} →kean kehren Gekleba n [gǝʹkle:bɑ] Klebstoff {} Geklebabak n [gǝʹkle:bɑbak] Kleberei {} Geknőda n [gǝʹknø:dɑ] Geknödel, Geknote, Durcheinander {} Geknurra n, Gerompl, Gedurra [gǝʼknura, gǝʼrompl, gǝʼdurɑ] Geknurre, Gerumpel, Getrommel, Gepolter {} Beschreibung eines Gewitters in [4]. [8]: Gedumma Gepolter Gekráásch n [gǝʹkrɒʃ] Gekreisch {} Geschrei gekräuslt [gǝʹkrɛœzlt] gekräuselt {} Gekräuteg n [gǝʼkrɛœtek] Kräuter pl {} gekrőnt [gǝʹkrø:nt] gekröhnt {} geláátn [gǝʼlɒ:`n] geleiten, begleiten {} →pegláátn begleiten Gelända n - pl [gǝʹlɛndɑ] Geländer {} Gelände n - pl [gǝʹlɛndǝ] Gelände {} Geld n -a pl [geld] Geld {} geleat [gǝʹléɑt] gelehrt {} Geleata m Geleatn pl [gǝʹléɑtɑ] Gelehrter {} Geleft n -a pl [gǝʼleft] Lippe {} vgl. oberdeutsch Lefze Lippe gelegn [gǝʹle:ƞ] gelegen {} Gelegnheit f -n pl [gǝʹle:ƞhait] Gelegenheit {} gelegntlich [gǝʹle:ƞtlich] gelegentlich {} geléhmt [gǝʹlé:mt] gelähmt {} geleich [gǝʹlaiç] gerade, eben (nicht gebogen) {} De Stang ís geleich Die Stange ist gerade. Geliebta m Geliebte f [gǝʹli:btɑ gǝʹli:btǝ] Geliebter, Geliebte {} geliën [ʒǝʹliǝn] gelieren {} De Golat geliët pessa, benn men noch a Oa neintüt Die Sülze geliert besser, wenn man noch ein Ohr hineintut. gelingen, gelingst, ís gelungen [gǝʹliƞǝn] gelingen {} geltn, geltst, ho goltn [gel`n gol`n] gelten {} gemáán [gǝʹmɒ:n] gemein, allgemein {} Gemáánplatz Gemeindeplatz Gemecht n [gǝʼmeçt] Gemächt {} oberer Teil des Schuhwerks, aus [31] Gemölla n [gǝʼmœlɑ] Gekrümel {} auch Gemöllabak Gemönzeg n [gǝʼmœntsek] Kleinzeug {} vermutlich von Münze Gemueml n [gǝʼmuǝml] Gemurmel {} genáá genááa [gǝʹnɒ:] genau genauer, pünktlich {} Gendarm m -en pl [ʒanʹda:r ʒanʹda:rn] Gendarm {} öst. Polizist, frz. Geníck n [gǝʼnɪk] Genick {} Genícktüchl n [gǝʼnɪktyçl] Halstuch, Schal {} genissen, geneust, ho genossen [gǝʹnisn gǝʹnɛœst] genießen {} kurzes i Genoss m [gǝʼnos] Genuss {} Genossenschóft f -n pl [gǝʹnosenʃʊft] Genossenschaft {} genug [gǝʹnuk] genug {} mit kurzem u Gepäck n [gǝʼpɛk] Gepäck {} gepankrottiët [gǝpaƞkroʹtiǝt] bankrott gegangen {} Gepäud n -a pl [gǝʼpɛœt] Gebäude {} gepean, gepiëst, ho gepoan / sei gepoan [gǝʼpéɑn] gebären {} Gepet n -a pl [gǝʹpe:t] Gebet {} Gepiëg n -a pl [gǝʼpiǝk] Gebirge {} Gepíss n [gǝʼpɪs] Gebiss {} gepláácht [gǝʼplɒ:xt] gebleicht {} Geplänkl n [gǝʹplɛƞkl] Geplänkel {} Geplauda n [gǝʹplaodɑ] Geplauder {} Geplüda n [gǝʹply:dɑ] 1 von pludern? Pludern? Geplüder? 2 Eingeweide, Innereien {} zu Bedeutung 1 Grimmsches Wörterbuch: pludern bauschen, falten werfen, Gepluder die hervorquellenden Bäusche der Pluderhosen, Geplüder auch Wind und Sturm, viele andere Bedeutugsmöglichkeiten, Bedeutung 2 aus [2] gepoan [gǝʹpʊɑn] geboren {} Gepöndl n [gǝʹpœndl] Bündel {} Bündel in Form eines Tuches, das an den vier Ecken zusammengebunden wurde Geprall n [gǝʹpral] Gebrüll, Geschrei {} →pralln Geprauch m [gǝʹpaox] Brauch, Sitte {} gepraxiët [gǝpraʹksiǝt] praktiziert {} Geprech n [gǝʹpreç] Gebrechen {} aus [2] Geprüda pl [gǝʹpry:dɑ] Gebrüder {} Gepuet f -n pl [gǝʹpuǝt] Geburt {} gepüeteg [gǝʹpyǝtek] gebürtig {} Gepuetstog m [gǝʹpuǝtsto:g] Geburtstag {} gereecht [gǝʹre:çt] gerecht {} Gereechtegkeit f [gǝʹre:çtekkait] Gerechtigkeit {} gerennen, gerennst, ís geronnen [gǝʹrenǝn] gerinnen {} Gerícht n -a pl [gǝʹrɪçt] Gericht {} gerícht nübba [gǝʹrɪçt nybɑ] direkt gegenüber {} gerícht, geríchtaus [gǝʹrɪçt, gǝrɪçtʹaos] gerade, geradeaus {} gering [gǝʹring] gering, leicht, {} gewichtsmäßig leicht und auch bedeutungsmäßig gering. →leicht im Sinne von gewichtsmäßig leicht war nicht gebräuchlich. Geroch m [gǝʹrox] Geruch {} gerod geroda [gǝʹro:d] früh, früher, alsbald {} geroda Adverb und Komparativ Gerömpl n [gǝʹrœmpl] Gerümpel {} Geröst n [gǝʹrœst] Gerüst {} gerótn [gǝʼrʊ:`n] geraten {} gutt gerótn gut geraten Gerüe n [gǝʹryǝ] Aufruhr, Tumult, Unruhe {} Geschäft n -a pl [gǝʹʃɛft] Geschäft {} Einkaufsaden ist →Gebelb geschbend [gǝʹʃbent] geschwinde, schnell {} Geschbië n -ra pl [gǝʹʃbiǝ] Geschwür {} Geschbista pl [gǝʹʃbistɑ] Geschwister {} Geschbistakenda, Schbestakenda pl [gǝʹʃbistakendɑ, ʃbestakendɑ] Neffe, Nichte, Geschwisterkinder {} Die Wörter Neffe und Nichte waren nicht gebräuchlich geschbolln [gǝʼʃboln] geschwollen {} gescheckt [gǝʹʃekt] gescheckt, gefleckt {} gescheckte →Fisoln geschéhn, geschiet, ís geschéhn [gǝʹʃé: ̃] geschehen {} gescheit [gǝʼʃait] gescheit, schlau, klug {} schlau oder klug war ungebräuchlich Geschenk n -a pl [gǝʹʃeƞk] Geschenk {} Geschicht f -n pl [gǝʹʃiçt] Geschichte {} geschíckt [gǝʹʃɪkt] geschickt {} Geschirr n [gǝʹʃir] Geschirr {} Geschleecht n [gǝʹʃle:çt] Geschlecht {} Geschmook m [gǝʹʃmo:k] Geschmack {} Geschnüda n [gǝʼʃny:dɑ] Schnupfen {} →schnüdan schneutzen Geschosz n -a pl [gǝʼʃo:s gǝʼʃo:sɑ] Geschoß oder Geschoss {} Gesell m -n pl [gǝʼsel] Geselle {} →Gesell im Hammerwerk Gesellschóft m [gǝʼzelʃʊft] Gesellschaft {} Gesész n [gǝʼzé:s] Gesäß {} gesond [gǝʹzont] gesund {} Gesondheit f [gǝʹzonthait] Gesundheit {} Gespenst n -a pl [gǝʹʃpenst] Gespinst {} Hiëngespenst Hirngespinst Gespönst n [gǝʹʃpœnst] Gespenst {} aus [2] Gespőtt n -a pl [gǝʹʃpøt] Gespött {} Gesprech n [gǝʹʃpre:ç] Gespräch {} gestan [gestan] gestern {} gestöat [gǝʹʃtøat] gestört {} auch angetrunken Gestőba n [gǝʹʃtœ:bɑ] Gestöber {} Gesträuch n [gǝʹʃtrɛœç] Gebüsch, Gesträuch {} Gesüda n - pl [gǝʼzy:dɑ] Sumpf, Suhle {} mhd sudel Lache, Pfütze. hd besudelt (verschmutzt). auch →Sott Getië n - ra pl [gǝʼtiǝ] Tier, Getier {} Getië war gebräuchlich, nicht Tië Getogeul n [gǝʹto:gɛœl] Plauderei, Gespräch, Geschwätz, Geplapper {} Höats óf mít dőn Getogeul Hört auf mit der Plauderei. Getrenk n -a pl [gǝʹtr?eƞk] Getränk {} getróst [gǝʼtrʊ:st] getrost {} Getscharra n [gǝʼtʃarɑ] Schwätzerei, Geschnatter {} 'Höats óf mít enkan Getscharra.' Zitat des legendären Lehrers Andreas Pollner | Getscharrabak n [gǝʼtʃarɑbak] Geschwätz, Schwätzerei, Geschnatter {} -bak (-werk) ist eine häufig benutzte Verallgemeinerung des Ausgangsworts. Getschüzcha n [gǝʹtʃy:ʒɑ] Geflüster {} →tschüzchan flüstern Gewerbe n [gǝʹverbǝ] Gewerbe {remeslo} Gezarr n [gǝʹtsar] Gezerre {} Gezieba n [getsi:bɑ] Ungeziefer {} aus [2] Gië f [giǝ] Gier {} Gíft n [gɪft] Gift {} gífteg [gɪftek] giftig {} girom, gira [girom, gira] gib ihm, gib ihr {} Gissa m [gisɑ] Gießer {} gissen, gäuszt, ho gossen [gisn gɛœst] gießen {} pegissen begießen, vagissen vergießen Gisserei f [gisǝʹrai] Gießerei {} Gitta n - pl [gitɑ] Gitter {} auch →Gegitta gláábeg [glɒ:bek] gläubig {} Gláábn m [glɒ:m] Glaube {} gláábn, gláábst, ho gegláábt [glɒ:m] glauben {} Gláás n -a pl [glɒ:s] Gleis {} Glasue f -n pl [glaʹzuǝ] Glasur {} glenzen [glentsǝn] glänzen {} Glied f -a pl [gli:d] Glied {} Gliesz m [gli:s] Emaille, Glasur {} möglicherweise von glitzern, gleißen, glitzern, Glitzer glitzan [glitsan] glitzern {} Glock f -n pl [glok] Glocke {} Glőck n [gløk] Glück {} glöcklich [glœkliç] glücklich {} Glöckna m [glœknɑ] Glöckner {} Glontsch f -en pl, Glöntschl dim [glontʃ] 1 Christbaumkugel 2 schöne große Augen, onsa klááne Linda hot áách Ààgn abi Glontschn 3 kleine Lampe, Nachttischlampe {} Bedeutung 1 nur in UM, in OM →Pompn gloot [glo:t] glatt {} aus [14] Glos n Glesa pl [glo:s gle:zɑ] Glas {} Glosa m - pl [glo:zɑ] Glaser {} Gloshaus n [glo:shaos] Gewächshaus {} glötschneg [glœtʃnek] glitschig {} aus [21] Glückauf [glykʹaof] Glückauf {} für gewichtige Aussagen wurden zur Würdigung gern deutsche Wörter benutzt, wie auch Zum Wohlsein und Grüss Gott glühneg, glühnega [gly:nek, gly:negɑ] glühend {} glühnega in glühendem Zustand. Die Endung -neg steht i. d. R. für die hd. Endung -end. Glut f [glu:t] Glut {} goa [gʊɑ] gar, sogar {} goa ze viel viel zu viel. Biën hobn goa Fláásch gekrigt Wir haben sogar Fleisch bekommen. goa ních, goa nüscht [gʊɑ ʹnɪç, gʊɑ ʹnyʃt] gar nicht, gar nichts {} Goan n [gʊɑn] Garn {} goaních [gʊɑnɪç] garnicht {} Goatn m Geatn pl [gʊɑ`n] Garten {} Gobl f -n pl Gebachenk pl dim [go:bl] Gabel, Gäbelchen {} Gockl m [gokl] Gockel {} in Stoß sagte man Gockl, sonst Hóhn göckn [gœ`n] aufstoßen, rülpsen {} Kindersprache goldeg goldega de goldegn [goldek goldegǝ dǝ goldeƞ] goldig goldiger die goldigen {} göldn, göldeg [gœln, gœldǝn] golden {} Göll f -n pl [gœl] 1 Brotlaibanschnitt {} das Ende vom Brot, →Güpp 2 Beule {} aus [2] Gollna m Göllna pl [golnɑ] Goller, Kragen {} Goller ursprünglich ein Hals- oder Schulterbekleidungsstück Göln m - pl [gœln] Gulden {} gönsteg [gœnstek] günstig {} Gool [go:l] erzieltes Tor im Fußball {} von engl. goal Góónst m [gʊ:nst] Ganter {} männliche Gans Góót m, auch Gott [gʊ:t] Gott {boh} góótséleg [gʊ:tʼzé:lek] gottselig {} Gosch f -n pl [goʃ] Gosche, Schnauze {} gráátschln [grɒ:tʃln] grätscheln, grätschen {} De Stoachl grátschlt Der Storch schreitet. übbagrátschln hinubergrätschen Grád m -a pl [grɒ:t] Grad m {stupeň} Stufe, Ausmaß Gramm n - pl, auch Gromm [gram] Gramm {} Gräna f - pl [grɛ:nɑ] Gräte {} aus [2] →Físchpáán grappn [gra`m] greifen {} grap da doa greif zu Gratte f [gratǝ] Kram, Gerätschaften, alte Sachen {} aus [4] S. 59 und [2] gratuliën, gratuliëst, ho gegratuliët [gratuʹliǝn] gratulieren {} grausóm [graosʊ:m] grausam {} auch zur Steigerung benutzt: Ons géhts grausóm mechteg gut Uns gehts sehr sehr gut. grausóm mechteg schőn wunderschön Greb f [gre:b] ? {} aus Schwedler. Auf der Greb wurde die Kuh gehütet. Gréénz f -n pl [gré:nts] Grenze {} Grédl f -n pl, auch Grégl [gré:dl gré:gl] Gred, Gredl {} Dachvorsprung an einer Hauswand oder überdachter Bereich entlang der Hauswand, bair., aus [7]. Unter der Grédl war der Boden sauber oder gepflastert o. ä., die Erde war rampenförmig angehäuft, damit das Wasser ablaufen konnte. Bairisch Gred: ein regengeschützter sauberer überdachter Gang nah an der Hauswand. Siehe auch →Gantna greifen, greifst, gegríffen [graifǝn gǝʹgrɪfǝn] greifen {} Greiland m [grailand] Greiland {} Teufel, garstiger Mensch. veraltet, aus [29] grein, greinst, ho gegrien [grai ̃ gǝʹgri: ̃] weinen, greinen {} →pegrein beweinen. bair. greinen Grend n -a pl [grend] Grind m {} Schorf grendeg grendega [grendek] grindig, genarbt {} mit grindiger Haut. a →grendega Frosch eine Kröte Grepp f -n pl Greppl dim [grep] Tal, Graben, Schlucht {} enges Tälchen oder Schlucht Greul m - pl [grɛœl] Gräuel m - pl {} eine grausame Handlung, Grausamkeit. in hd. meist Plural griesleg [gri:zlek] grieselig {} gröberes Mehl, wie →gríffeg, dagegen →schlícheg Mehl glattes, feines Mehl Griesz m [gri:s] Grieß {} geschrotete Körner, gröber als Mehl und feiner als →Schrót, allg. körnige Masse Gríff m - pl [grɪf] Griff {} gríffeg [grɪffek] griffig {} gröberes Mehl, wie →griesleg Gríffl m - pl [grɪfl] Griffel {} Grífflkastn m [grɪflkas`n] Griffelkasten {} OM, UM →Fedapüchs grób grőba [grʊ:b grø:bɑ] grob gröber {} Grob n Greba pl [gro:b gre:bɑ] Grab Gräber {} Grobn m Grebn pl [gro:m gre:bn] Graben {} grobn, grebst, ho gegrobn [gro:m] graben {} grod, grode [gro:d] gerad, gerade {} nach [2] auch geráát Gróf m Grówen pl, Grőwen f [grʊ:f grʊ:vǝn grø:vǝn] Graf Grafen Gräfin {} Grond m Grönda pl [gront grøndɑ] Grund {} 1 Talgrund, 2 Ortsteil von Metzenseifen Grönda m Gröndren f [grøndɑ] Gründer {} 1 Gründer, 2 Metzenseifner aus dem Grund Gros n Gresa pl Gresl dim [gro:s gre:zɑ] Gras {} grosgrün grasgrün grósz grőssa [grʊ:s grősɑ] groß größer {} Grószeldan pl [grʊ:s eldan] Großeltern {} Grószmíchl [grʊ:sʹmɪçl] Großmichel {Michalovce} grószjeareg [grʊ:sjéɑreg] großjährig, erwachsen {} Grószjearega m Grószjearegn m [grʊ:sjéɑregɑ] Großjähriger {} Erwachsener Grószmotta f [grʊ:smotɑ] Großmutter {} Grőtztopp m [grøtstop] Graupentopf {} Gróvota m [grʊvo:tɑ] Großvater {} Grub f -n pl Grübl dim [gru:b gru:m] Grube {} grullen [grulǝn] aus Kartoffeln {} Grullnkbetscha m [grulnkbetʃɑ] Kartoffelpresse {} Grullnpüchs f [grulnpyks] Kartoffelbüchse {} Kinderspielzeug Grullnstampa m [grulnʃtampɑ] Kartoffelstampfer {} Grullnzocka m [grulntsokɑ] Traubenzucker {} Traubenzucker-Bonbons aus Kartoffelstärke hergestellt. Sie wurden im Laden von einem großen Stück abgehackt. Grummen m - pl [grumǝn] Krumen, Krümel m {} aus [2] grün [gry: ̃] grün {} Grünspán m [gry: ̃ʃpɒ:n] Grünspan {} Grünzeug n [gry: ̃tsɛœk] Gemüse, Grünzeug {} Grupp f -n pl [grup grupn] Gruppe {} Grüsl n -n pl [gry:zl] junges Entchen {} schwäbisch für junge Küken: Gruselein grüsln [gry:zln] Gänsehaut bekommen {} aus [2] Grüss Gott [grys got] Grüß Gott {} Gruss m Grüss pl [grus grys] Gruß {} grüssen , grüsst, ho gegrüsst [grysǝn] grüßen {} kurzes ü Gruumet f [gru:met] Grummet {} Gruumet ist der zweite Grasschnitt. Wiesenblumen sind darin nicht mehr enthalten. Der erste Grasschnitt ist das Heu, das Anfang Mai bereits gemäht wird und das viele Wiesenblumen enthält. Grummet ist entstanden aus Grünmahd. Guegl f [guǝgl] Gurgel {} Kehlkopf Güetl m - pl [gyǝtl] Gürtel {} gülteg [gyltek] gültig {} Gulwa n [gulvɑ] Herpes {} Gummen pl [gummǝn] Zahnfleisch {} althochdeutsch guomo, engl. gum Gummipüchs f [gumipyks] Zwille {} Schleudergerät für Kinder aus einer Astgabel und einem Gummiband. →Püchs Büchse Güpp f -n pl Güppl n dim [gyp, gypl] 1 Kuppe {} 2 Brotlaibanschnitt {}, das Ende vom Brot, bair. Güpfel, Gipfel, deutsch auch Küppel Güppl n - pl [gypl] Brotlaibanschnitt, das Ende vom Brot {} →Güpp Kuppe. Auch →Göll. bair. Güpfel, Gipfel, deutsch auch Küppel Gupsche f [gupʃǝ] Mund, Schnauze {} Guss m Güss pl [gus] Guss {} Gusseisen n [gusaizǝn] Gusseisen {} Gusto m -n pl [gusto:] Geschmack {} lat. gustus güteg [gy:tek] gütig {} Gütegkeit f [gy:tekkait] Gütigkeit {} gutt ís [gut ɪz] also gut, alles gut {} häufig gebrauchte Floskel Gutt n Gütta pl [gut gytɑ] Gut {} aus [2], Hab und Gut gutt, pessa, en pestn [gut] gut, besser, am besten {} mit kurzem u. Gutte Noocht, Guttn Tog Guttdünken n [gutʹdyƞ`n] Gutdünken {} in hd. veraltet Gutte Noocht [gute no:xt] Gute Nacht {} guttháászen [guthɒ:sǝn] gutheißen {} Guttn Tog [gu`n To:g] GutenTag {} Gyuito m -n p [juito:] Feuerzeug {} ung. gyuito Anzünder Genossenschóft f [gǝʹnosenʃʊft] Genossenschaft {} Produktivgenossenschaft, an der viele Hammerschmiede teilnahmen. Über die Genossenschaft wurden die Schmiedeprodukte vertrieben. Gerenn n -a pl [gǝʼren] Gerinne, alt Gerenne {} ein kleiner künstlich angelegter Wasserlauf. Hier: der Wasserzulauf zum Wasserrad oberhalb des Wasserrades. In Metzenseifen war das ein Wasserkasten von ca. 16-22 m Länge und ca. 3 m Breite mit ca. 2 m hohen Bretterwänden aus Eichen- oder Lärchenholz. Dieser ruhte auf Eichenholzstützen. Später wurde das hölzerne Gerenn oft durch ein Eisenrohr mit 90-140 cm Durchmesser ersetzt. Eine große Höhe der Gerenn-Wände erlaubte eine entsprechend große Variation des Wasserspiegels im Teich. Im Boden befanden sich direkt über den Wasserrädern die Wasserablauflöcher mit den Stopfen. Gerennlochklapp f [gǝʼrenloxklap] Gerinnelochklappe {} Klappe zum Verschließen des Gerinneauslaufs. Siehe Skizze von Gedeon Prala Gesell m -n pl [gǝʼsel] Geselle {} Der Geselle im Hammerwerk hatte eine Schmiedeausbildung Gabbi [gabi] Gabriel Gedusch, Geduschen Dat. [ge:duʃ] 1 Beiname zum Familiennamen Göbl, 2 Koseform des Vornamens Gedeon, ung. Gidus, nach L. Pruszak Geza [ge:zɑ] Gesa ung. Gusti [gusti] Augustin, Gustav Gyula [julɑ] Julius ung. Gabbi [gabi] Gabriele Grétl [gré:tl] Gretl, Margarete Geascht f [géɑʃt] Gerste {} Geele Akáz f [ge:lǝ aʹkɒ:ts] Gelbe Akazie {} ein Zierstrauch. Beisze →Akáz Robinie Getráád n [gǝʹtrɒ:d] Getreide allg., Roggen {} Roggen, auch →Rőkken. Bááz ond Getráád sein de bichtegasten Lebnsmíttl Weizen und Gerste sind die wichtigsten Lebenmittel. Giersch m [gi:rʃ] Giersch {} Aegopodium podagraria. kein speziell mantakischer Name bekannt Glöckachenk pl [glœkaçeƞk] Glockenblume, Akelei {} Aquilegia vulgaris Glockenplum f [glo`nplu:m] Glockenblume {} Campanula sp Goldbuez f [goldbuǝts] Schöllkraut {} Chelidonium majus., wurde gegen Warzen angewandt Grőtztöppl n Grőtztöppachenk pl [grøtstœpl, grøtstœpaçeŋk] Maiglöckchen Convallaria majalis {} →Mááiplum Grull f [grul] Kartoffel {gruľa} Solanum tuberosum. siehe auch →Grull unter Speisen geföllt Kraut n [gǝʹfœlt kraot] Krautwickel {} geföllte Paprika pl [gǝʹfœltǝ paprikɑ] gefüllte Paprika {} gefuttate Knől f [gǝʹfutatǝ knø:l] Suppe mit mit Prinznmischung gefüllten Nudeln {Polievka s plnenými haluškami} In Nudelteig wird eine Prinzn-Dill-Ei-Mischung eingewickelt, die Rolle in Stücke geschnitten und diese in Schmandsuppe als Suppeneinlage gekocht. Gehacks n [gǝʹhaks] Gehäck, Gehacktes {} eine Masse aus Grünzeug (Suppengrün) und Speck u. a. kleingehackt Gehacks-Suppe f [gǝʹhaks] Gehacktes-Suppe {} Suppe mit Knödelchen aus Gehacks gemohlen Fláásch n [gǝʹmo:lǝn flɒ:ʃ] Hackfleisch {} auch →Faschiëts gemohlene Schnítzl pl [gǝʹmo:lenǝ ʃnɪtsl] Frikadellen {} auch faschiët Fláásch Gepäck n [gǝʹpɛk] Gebäck {} Gepackens n [gǝʹpakens] feines süßes Gebäck {} i. d. R. als Nachtisch gereicht gepéht Prót n [gǝʹpé:t prʊ:t] gebähtes Brot {} geröstetes Brot, Toastbrot. Wurde mit einer Knoblauchzehe eingerieben und mit Schmalz oder Butter beschmiert. gepléttata Táág m [gǝʹplétatɑ tɒ:g] Blätterteig {} auch →Pléttatáág gepreglte Suppe f [gǝʹpre:gltǝ zupǝ] Einbrennsuppe {} auch →Einprennsuppe, aus dunkler Einbrenn, z. B mit Einbrennsuppe Knődachenk geprótena Speck m [gǝʹprʊ:tenɑ ʃpek] gebratener Speck {} Speck prótn war sehr beliebt. Es geht so: Speck und Zwiebel auf einen Spieß stecken und an der Glut (nicht in der Flamme) des Lagerfeuers oder am Schmiedefeuer braten. geprótene Grulln pl [gǝʹprʊ:tenǝ gruln] Bratkartoffeln {} ein von Bratkartoffeln abgeleitetes mantakisches Wort ist nicht bekannt. Gerááchats n, gerááchat Fláásch n [gǝʹrɒ:xats] Geräuchertes, geräuchertes Fleisch {} geriebena Táág m [gǝʹri:benɑ tɒ:g] geriebener Teig {} Suppennudeln, die mit der groben Reibe gemacht wurden, ähnlich den griechischen Kritharaki gescheckte Fisoln pl [gǝʹʃektǝ fiʹso:ln] gescheckte Bohnen, Wachtelbohnen {} die braunen Wachtelbohnen benutzte man für →Saure Fisoln geselcht Fláásch n [gǝʹselçt flɒ:ʃ] geselchtes Fleisch {} geräuchertes Fleisch, →selchen Golat f [go:lat] Sülze, Gallert {} Gallert (öst.). Golat wurde ohne Essig zubereitet, Essig wird dazu gereicht Goldreina m [goldrainɑ] eine Apfelsorte {} Goldreineder (öst.) oder Goldreinette oder Goldparmäne Gombozen pl [gomʼbo:tsn] Kugeln, Ballen {} ung. gomboc Kugel, z. B. →Mattngombozen Greep f [gre:p] Grapefruit {} aus [9] Grichl, Krichl f -n pl [griçl] Krieche, Kriechen-Pflaume, Zibarte {} Prunus domestica insititia. bair./öst. Kriecherl, fränk. Zipperle, eine kleine Pflaumensorte mit blauen, gelben oder rötlichen Früchten, oft sauer Grieszknől pl [gri:sknø:l] Grießknödel, Grießklöße {} Griewen pl [gri:vn] Grieben {} Griewenpogátschen pl [gri:vnpogɒ:tʃn] eine Art Griebenplätzchen {} Griewenpogátschen sind blätterteigartig, →Pogátschen grósza beisza Réétek m [ré:tek] großer weißer Rettich {} vgl. →kláána róta Réétek Radieschen Grőtz f [grøts] Grütze, Graupen {} Gerstenkörner Grőtzsuppe f [grøtszupǝ] Graupensuppe, Grützsuppe {} Grull f -n pl [grul] Speisekartoffeln {gruľa} weitere deutsche Namen: Erdapfel, Grundapfel, Grundbirne, ung. krumpli. Verkürzung von Grundbirne. Grulln sein mi`n Koaschtn ausgehackt boan Kartoffeln wurden mit dem Karst ausgehackt. Grullnknől pl [grulnknø:l] Kartoffelbrei mit Spätzle {} →Knődachenk mit Kartoffenbrei vermischt Grullnleetschen pl [grulnle:tʃn] Kartoffelleetschen {} →Leetschen mit Kartoffelbrei vermischt. Grullnpeltsch f -en pl [grulnpeltʃ] eine Art Kartoffelkuchen {} Hefeteig gefüllt mit pfeffrigem Kartoffelbrei. →Peltsch Grullnstimpl n [grulnʃtimpl] Kartoffelbrei, Kartoffelpüree {} Untermetzenseifen. OM →Stampagrulln Grullntunke f [grulntuƞkǝ] eine weiße dicke Kartoffelsuppe {} UM, rahmige Eintopfsuppe aus heller Einbrenn und Kartoffeln mit etwas Essig. OM →Saure Grulln Grüne Fisoln pl [gry:nǝ fiʹzo:ln] grüne Bohnen, Stangenbohnen {} →Fisolntschótn Guglhupf m [guglhupf] Gugelhupf {} auch →Kuglof, öst. Gulasch m [gulaʃ] Gulasch n {guláš} ung. gulyás. Ebenso wie in Ungarn eine Gulaschsuppe. Was man im hd mit Gulasch bezeichnet, ist Pörkölt Gulaschsuppe m [gulaʃzupǝ] Gulaschsuppe {} wie →Gulasch Gans f Gens pl Gensl dim [gans gens genzl] Gans Gänschen {hus} die tomme Gans abschätzige Bezeichnung Gimpl m -n pl [gimpl] Gimpel, Dompfaff {hýľ obyčajný} auch →Pöff Giraff f -n pl [ʒiʹraf] Giraffe {} Goldamma f -n pl [goldamɑ] Goldammer {} grendega Frosch m grendege Frösch pl [grendega froʃ] Bufo bufo, Erdkröte {ropucha obyčajná} grindiger Frosch. auch →Krót Gríll f -n pl [grɪl] Grille {} auch →Háájspringa Grugeul f -n pl, oder Grigeul f -n pl [grugɛœul] Kaulquappe {žubrienka} aus [7], Grigeul aus [2]. auch →Ziepa | |